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Der Mietpreisdeckel wird den „bezahlbaren“ Wohnraum verknappen

Sogenannte „bezahlbare“ Wohnungen sind in Berlin nicht leicht zu kriegen. Das heißt, für den viel zitierten Polizisten, der mit seiner Familie nach Berlin versetzt wird oder für die Krankenschwester, die hier dringend gebraucht wird und unter Anderem auch wegen unregelmäßiger Nachtdienste nicht allzu weit weg wohnen kann, weil nachts keine mehr oder zumindest nur noch sporadisch öffentliche Verkehrsmittel fahren, wird die Suche nach einer Wohnung in Folge des „Mietpreisdeckels“ in Berlin viel schlimmer, als sie jetzt ist. Zu diesem Ergebnis kommt auch der bekannte Berliner Wohnungsinvestor Jakob Mähren in einem Interview der FAZ vom 5.7.2019.
Mähren befürchtet, dass die Kaufpreise für leerstehende Wohnungen in den nächsten Jahren stark ansteigen, diejenigen für Mietwohnungen dagegen fallen werden. Das zeige sich jetzt schon an den stark gefallenen Aktienkursen der großen Wohnungsunternehmen. Gleichzeitig werde „kein Vermieter eine frei werdende gefragte Wohnung für 7,80 Euro pro Quadratmeter vermieten“. Vielmehr rechnet der Immobilienentwickler mit überhöhten Abstandszahlungen, mehr möblierten Wohnungen bzw. Vermietungen nur noch an Freunde und Verwandte. Die rot-rot-grüne Regierung in Berlin sorgt also in Wahrheit für eine Verknappung des ohnehin zu knappen Bestands an „bezahlbaren“ Mietwohnungen. Im Ergebnis heißt das nur, dass dieses im Grunde genommen knallrote Berliner Regierungsbündnis für vermeintlich günstige Mieten (weil gedeckelt) Reklame macht, damit noch mehr wohnsitzwechselwillige Bürger anzieht, wodurch sich die verheerende Verknappung nur verschlimmert. Mähren konstatiert zu Recht: „Die Mieter, in Berlin, die jetzt am lautesten jubeln (über den geplanten Mietpreisdeckel), werden am Ende die Zeche zahlen. Es wird noch weniger Wohnungen am Markt geben, und bekommen werden sie die solventesten Bewerber.“

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